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Verpackungen

Aufgrund der Verpackungsverordnung liegt seit 1991 die Entsorgung von Verpackungen in privatwirtschaftlicher Verantwortung.
Die Verteilung, Einsammlung der Gelben Säcke und die Verwertung der Verpackungen werden daher nicht über die Abfallgebühr finanziert. Privatwirtschaftliche "Duale Systeme" erheben von Verpackungsherstellern und -vertreibern hierfür ein Lizenzentgelt, welches meist auf den Produktpreis umgelegt wird.

FAQ Gewerbe

Können Gewerbebetriebe Verkaufsverpackungen über Gelbe Säcke entsorgen?
Mit privaten Haushalten vergleichbare Anfallstellen von Verkaufsverpackungen können diese über Gelbe Säcke entsorgen, wenn nicht mehr als maximal 1100-Liter-Verkaufsverpackungen (13-15 Säcke) im haushaltsüblichen Abfuhrrhythmus (14 Tage) anfallen. 
Vergleichbare Anfallstellen sind: Gaststätten, Hotels, Kantinen, Verwaltungen, Kasernen, Krankenhäuser, Bildungseinrichtungen, karitative Einrichtungen, Freiberufler und typische Anfallstellen des Kulturbereichs wie Kinos, Opern und Museen, sowie des Freizeitbereichs wie Ferienanlagen, Freizeitparks, Sportstadien und Raststätten.
Für die Bestellung/Auslieferung der Gelben Säcke wenden Sie sich bitte an: 0561/1003-1133

Warum kann ich Styropor-Dämmmaterial und Haushaltswaren aus Kunststoff nicht im Gelben Sack entsorgen?
Diese Materialien sind keine Verpackungen. Über den Gelben Sack dürfen nur Verpackungen entsorgt werden.

Was passiert mit den gesammelten Verpackungen?
Der Inhalt der Gelben Säcke wird in einer vollautomatischen Sortieranlage außerhalb des Landkreises sortiert. Die Anlage wird von einer privaten Firma betrieben. In der Anlage werden u. a. Aluminiumverpackungen, Dosen, Getränkekartons, Kunststofffolien und Kunststoffflaschen sortiert. Die zu Ballen gepressten Verpackungen werden von den jeweiligen Garantiegebern, d. h. den Gesellschaften, die für die Verwertung der jeweiligen Verpackungsart eine Garantie für die Verwertung abgegeben haben, abgeholt und verwertet. Bei der Verwertung kommen eine Vielzahl unterschiedlicher Verfahren zum Einsatz. 

Wie können Transportverpackungen entsorgt werden?
Transportverpackungen sind Verpackungen, die den Transport von Waren erleichtern, die Waren auf dem Transport vor Schäden bewahren oder die aus Gründen der Sicherheit des Transports verwendet werden und beim Vertreiber anfallen (§ 3 der Verpackungsverordnung).
Transportverpackungen müssen von Herstellern und Vertriebern zurückgenommen und außerhalb der öffentlichen Abfallentsorgung einer Verwertung zugeführt werden. Zur Erfüllung dieser Rücknahmepflicht haben Hersteller und Vertreiber auch hier die gesamte Rückführung ihrer Transportverpackungen meist an verschiedene Unternehmen der Entsorgungswirtschaft übertragen.

Was sind Umverpackungen?
Umverpackungen sind Verpackungen, die als zusätzliche Verpackungen zu Verkaufsverpackungen verwendet werden und nicht aus Gründen der Hygiene, der Haltbarkeit oder des Schutzes der Ware vor Beschädigung oder Verschmutzung für die Abgabe an den Endverbraucher erforderlich sind.
Umverpackungen können im Laden zurückgelassen werden und sind außerhalb der öffentlichen Entsorgung einer Verwertung zuzuführen.

Was gehört in die Gelben Säcke?

Zum Beispiel:

Verpackungen aus Kunststoff

  • Arzneimittelblister
  • Becher
  • Schalen
  • Flaschen
  • Folien

Verpackungen aus Metall

  • Getränke- und Konservendosen

Verpackungen aus Verbundstoff

  • Milch- und Getränkekartons

Was gehört nicht in die Gelben Säcke?

Zum Beispiel:

Verpackungen aus Papier/Pappe

  • Zeitungen
  • Zeitschriften
  • Kartons

Verpackungen aus Glas

  • Konservengläser
  • Glasflaschen

Sonstiges

  • Tapeten
  • Windeln
  • Dämmmaterial aus Styropor
  • Haushaltseimer
  • Gießkannen
  • Waschschüsseln
  • Videokassetten
  • Zahnbürsten
  • Keramiktöpfe
  • Einwegrasierer
  • CDs & Disketten
  • Elektrogeräte
  • Altkleider

Hotline

Die Einsammlung und Verteilung erfolgt durch ein privates Entsorgungsunternehmen.
Hotline 0800/ 886 66 66