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Was können wir alle tun?

Wie Verbraucherinnen und Verbraucher selbst zur Reduzierung von Plastikmüll beitragen können, erklärt u.a. der Rat für Nachhaltige Entwicklung in seinem Einkaufsratgeber „Der Nachhaltige Warenkorb“ www.nachhaltiger-warenkorb.de 

Mehrweg bevorzugen

Je länger ein Gegenstand in Benutzung ist, desto günstiger fällt seine Klimabilanz aus. Das gilt auch für Verpackungen wie  Wasserflaschen oder Coffee-to-go-Becher. Eine Mehrwegflasche aus Glas kann beispielsweise bis zu 50 Mal wiederverwendet werden, eine PET-Mehrwegflasche bis zu 25 Mal. Sie sind damit die nachhaltigeren Alternativen zu Einwegflaschen, denn diese  werden nicht wieder befüllt. Einwegflaschen sind am höheren Pfand von 25 Cent erkennbar.

Unverpacktes einkaufen
Seit Einführung der Gebühr auf Plastiktüten im Handel lohnt es sich nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell, eine eigene Tragetasche zum Einkaufen mitzunehmen. Bei Obst und Gemüse sollten Verbraucherinnen und Verbraucher auf unverpackte Angebote im Supermarkt achten oder auf dem Wochenmarkt einkaufen. Dort wird Obst und Gemüse in der Regel lose angeboten. Mancherorts gibt es Läden, in denen Kundinnen und Kunden auch andere Lebensmittel wie Nudeln, Nüsse oder Öl in mitgebrachte Behältnisse abfüllen können.

Regionale Nahrungsmittel
Einen großen ökologischen Vorteil bieten regionale und saisonale Produkte, bei denen auf eine Verpackung meist komplett verzichtet wird, weil  die Ware keinen Schutz für Transport und Lagerhaltung benötigt und vom Kunden lose erworben werden kann. Für Stadt und Landkreis Kassel sind Wochenmärkte, Hofläden, Bioläden, Bäckereien, Metzgereien und Gastronomiebetriebe, die regionale Produkte verarbeiten und anbieten in der Broschüre "Regionale Entdeckungen 2018 – Der Einkaufsführer für frische Lebensmittel aus der Region" zusammengefasst:
Weitere Informationen

Produkte so lange wie möglich selbst verwenden oder an andere zur Wiederverwendung abgeben

Die direkte Wiederverwendung von Gegenständen aus Kunststoff ist praktizierte Abfallvermeidung. Mit unserer Seite "Tauschen oder Verschenken" bieten wir die Möglichkeit brauchbare Dinge zur weiteren Nutzung anzubieten.
Zur Seite Tauschen und Verschenken


Abfälle mit nach Hause nehmen
Nehmen Sie ihre Abfälle nach einem Grillabend oder einem Waldspaziergang mit nach Hause.

An Abfall-Sammelaktionen mitmachen

Beteiligen Sie sich an Aktionstagen zur Säuberung der Landschaft, des Umlandes, der Gemeinden und verhindern Sie dabei, dass Plastikteile sich nach und nach immer weiter als Kleinteile in den Böden und Gewässern ansammeln.  Wir unterstützen Vereine, Verbände, Schulen und Kindergärten mit unseren Materialien OUR NATURE – OUR FUTURE bei der Sammlung wilder Ablagerungen. Weitere Informationen

Leitungswasser trinken

Wer Leitungswasser trinkt, spart die Ressourcen für Herstellung und Abfüllung von Wasserflaschen komplett ein. Dass außerdem der Transport entfällt, wirkt sich zusätzlich positiv auf das Klima aus. Es empfiehlt sich, unterwegs immer eine eigene Trinkflasche – zum Beispiel aus Edelstahl, Glas oder Plastik – zum Auffüllen dabei zu haben. Leitungswasser ist in Deutschland ein streng kontrolliertes Lebensmittel, das hohen Qualitätsanforderungen genügen muss. 1.000 Liter Wasser aus dem Wasserhahn kosten zwischen 1,50 und 2,70 € je nach Wohnort. Im Discounter kostet das günstigste Wasser abgefüllt in einer Plastikflasche pro Liter 19 Cent. Hierfür bekäme man zu Hause am Wasserhahn 50-100 Liter, würde zudem die Umwelt schonen ( pro Minute werden ca. 1 Million PET-Einwegflaschen produziert, die nach nur wenigen Gebrauchsminuten im Abfall oder der Umwelt landen) und im Vergleich zu manchem Mineralwasser in PET-Flaschen noch der eigenen Gesundheit etwas gutes tun.

Refill ist eine ehrenamtliches Projekt von Privatpersonen und will Plastikmüll vermeiden, unsere Umwelt schützen, gutes Wasser trinken und Menschen inspirieren plastikfreier zu leben. Das Konzept von Refill ist simpel und einfach: Läden mit dem Refill Aufkleber am Fenster oder der Tür füllen kostenfrei Leitungswasser in mitgebrachte Wasserflaschen. www.refill-deutschland.de

Richtig trennen

Entsorgen Sie Ihre Plastikabfälle so, dass möglichst viel davon recycelt werden kann: Verpackungen im gelben Sack, sperrige Gegenstände als Sperrmüll und nur den nicht mehr nutzbaren Rest (z.B. die kaputte Rührschüssel, den zerbrochenen Kleiderbügel) als Restabfall. Geben Sie kein Plastik in die Biotonnen, auch keine Plastiktüten oder Plastikverpackungen. Wir unterstützen Sie mit unseren kompostierbaren Biobeuteln bei einer hygienischen und störstofffreien Bioabfallsammlung.

Um den Eintrag von Plastikrückständen über den Kompost auf die Böden zu verhindern führen wir zahlreiche Maßnahmen zur Gütesicherung bei der Kompostherstellung durch. Weitere Informationen zur Gütesicherung von Kompost

 

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